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Unser Fokus liegt auf dem Herz-Kreislauf-System – Herz, Blutgefäße und Kreislauf – und darauf, Krankheiten wie Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz frühzeitig zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.

Diagnostik

Wir nutzen moderne diagnostische Methoden, darunter EKG, Herzultraschall (Echo) und Belastungstests, um die Funktion Ihres Herzens genau zu beurteilen.
So erhalten Sie eine zuverlässige Diagnose und eine individuelle Behandlungsstrategie, die zu Ihnen passt.

„Der einzige Weg Gesundheit zu erhalten, besteht darin, zu essen was Sie nicht wollen, zu trinken was Sie nicht mögen und zu tun, was Sie lieber nicht möchten.“
Mark Twain

Ihr Herz ist einzigartig

– wir hören genau hin, analysieren gründlich und unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität.
Vereinbaren Sie gern einen Termin.
Wir freuen uns, Sie betreuen zu dürfen.

Diagnostische Methoden

EKG - Elektrokardiogramm

Misst die elektrische Aktivität des Herzens.

Langzeit-EKG

Zur Aufzeichnung des Langzeit-EKGs trägt der Patient meist über 24, manchmal auch über 48 oder 72 Stunden ein tragbares EKG-Gerät mit sich. Es werden kontinuierlich meist zwei oder drei Kanäle abgeleitet. Es wird in erster Linie zur Rhythmusdiagnostik verwendet und beantwortet die Fragen, ob durchgehend ein Sinusrhythmus vorliegt und dieser der körperlichen Belastung entsprechend variabel ist, ob Pausen oder Bradykardien vorkommen (z. B. passagere Sinusbradykardie bei Sick-Sinus-Syndrom, AV-Blockierungen, bradykardes Vorhofflimmern), oder kann dem Nachweis bösartiger Herzrhythmusstörungen (z. B. ventrikuläre Salven oder ventrikuläre Tachykardien) dienen. - Davon abzugrenzen ist der Event-Recorder, welcher vom Patienten während bestimmter Ereignisse (englisch: event) ein- und ausgeschaltet wird. Er speichert die Daten. Wie beim Holter werden die Elektroden für mehrere Tage auf die Haut geklebt; es gibt auch implantierbare Ereignisrecorder, welche mehrere Jahre belassen und über Magnetspulen ausgelesen werden können.

Langzeit-Blutdruckmessung

Hierbei wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden regelmäßig gemessen und so ein Blutdruck- Profil erstellt.

Echokardiogramm (Herz-Ultraschall)

Zeigt die Struktur und Pumpfunktion des Herzens.

Belastungs-EKG

Misst, wie das Herz unter körperlicher Anstrengung arbeitet.

Stressechokardiographie

Die Stressechokardiographie – auch Stressecho genannt – ist eine Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (Echokardiographie) in Ruhe und unter Belastung. Dabei wird nach einer Funktionsstörung des Herzmuskels, die auf einer schlechteren Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung beruht, gesucht.

Die Steigerung der Herzfrequenz wird im Rahmen eines Stressechos entweder durch eine Fahrradbelastung oder die Gabe eines Medikamentes erzielt.

Ultraschall der Halsarterien

Erfasst Verkalkungen und Verengungen, die ein Schlaganfallrisiko darstellen können.

Abfrage von Herzschrittmachern

Abfrage und Nachsorge von Herzschrittmachern- und Defibrillatoren bzw. CRT-Systemen

Überweisung und Termin-Organisation für ergänzende invasive und bildgebende Untersuchungen/ bzw. operative Versorgung

Herzkatheteruntersuchung

Ermöglicht die Darstellung der Herzkranzgefäße und kann bei Engstellen direkt Stents implantieren.

Schnittbildverfahren

Kardiologische Schnittbildverfahren wie die Kardio-MRT (Herz-Magnetresonanztomographie) und die Kardio-CT (Herz-Computertomographie) ermöglichen detaillierte, schichtweise Einblicke in Herzstruktur, Funktion und Durchblutung ohne invasive Eingriffe.

Schrittmacher Implantationen

Der Schrittmacher wird unterhalb eines der Schlüsselbeine im Fettgewebe unter der Haut eingesetzt und mittels der Elektroden "angeschlossen". Der gesamte Eingriff dauert in der Regel nicht länger als eine halbe bis eine Stunde, und bereits wenige Stunden danach können Sie aufstehen.

Bypass- und Klappenoperationen

Bypass- und Klappenoperationen sind häufig kombinierte Eingriffe bei fortgeschrittener Herzerkrankung, um verengte Herzkranzgefäße zu überbrücken und/oder defekte Herzklappen zu reparieren oder zu ersetzen, oft durch eine klassische offene Herzoperation oder minimal-invasive Techniken, wobei körpereigene Gefäße genutzt und die Herz-Lungen-Maschine eingesetzt wird, um die Blutversorgung des Herzmuskels wiederherzustellen.

Myokardszintigraphie

Die Myokardszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, die die Durchblutung und Funktion des Herzmuskels (Myokard) darstellt, indem sie die Anreicherung eines schwach radioaktiven Stoffes (Tracer) mit einer Gammakamera sichtbar macht, um Durchblutungsstörungen, Narben nach Herzinfarkten oder die Herzfunktion zu beurteilen, oft im Vergleich von Ruhe- und Belastungszuständen. Sie ist schonend, nicht-invasiv (kein Herzkatheter) und hilft, das Risiko für Herzinfarkte einzuschätzen und Behandlungen zu planen.

Elektrophysiologische Untersuchung/ Ablation

Eine EPU (Elektrophysiologische Untersuchung) mit Ablation ist ein Herzkatheter-Verfahren, bei dem zuerst die Ursache einer Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) mittels spezieller Katheter diagnostiziert wird (EPU) und diese dann oft direkt durch Verödung (Ablation) der störenden Herzmuskelzellen behandelt wird. Das Ziel ist es, krankhafte elektrische Signale zu unterbrechen und so den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen, meist mit hoher Erfolgsrate und oft weniger Medikamenten.